#keineKonferenz ist offenbar eine wunderbare Lösung! 

Die Wirtschaftsjunioren (WJ) sind ein Netzwerk voller innovativer Ideen, neuer Projekte und Weiterbildungsmöglichkeiten.

Wirtschaftsjunioren wollen sich weiterentwickeln, sich austauschen, der Wirtschaft eine Stimme verleihen und in der Heimatregion für Bewegung sorgen. Was ist dafür mehr als notwendig? Der sogenannte WJ-Spirit. Wo es den gibt? Den findet man im Austausch mit anderen Wirtschaftsjunioren. Dann, wenn man mit WJ anderer Kreise zusammenkommt, sich austauscht und so neue Impulse für die eigene Kreisarbeit erhält. 

WJ Dresden bei der #keineKonferenz in Leipzig

Für genau diesen Austausch sind die sagenumwobenen Konferenzen und Trainingsprogramme der Wirtschaftsjunioren prädestiniert. Jedenfalls war das bisher so. Und dann kam Corona. Diese Pandemie hat etwas geschafft, was viele von uns bisher nur als Story eines mittelmäßigen Samstagabend-Science-Fiction-Films kannten. Jeder von uns muss sich mit den Auswirkungen der Pandemie in Job, Familie und Freizeit auseinandersetzen. Aber was bedeutet so eine Situation eigentlich für einen Verband, dessen Sinn das Netzwerken und der aktive Austausch in Präsenzform sind? 

Mit der ersten Lockdown-Info wurde eine schier unendliche Welle von Terminverschiebungen und Veranstaltungsabsagen ausgelöst. Aber völlig zum Erliegen kam das Verbandsleben trotzdem nicht: Clubabende wurden digital. Trainings und Arbeitskreistreffen ebenfalls. Die Not machte erfinderisch und wenn wir es vor einem Jahr noch milde belächelt hätten, eine Weinprobe per Videokonferenz zu erleben, so wurde das in den letzten Wochen und Monaten durchaus eine willkommene Ablenkung für die eigene Abendgestaltung. 

Die Planung der bundesweiten Verbandsarbeit liegt in den Händen des Bundesvorstands der Wirtschaftsjunioren. Und damit dieser arbeiten kann, muss dieser satzungskonform gewählt werden. Das passiert eigentlich auf der alljährlichen Bundeskonferenz, in deren Rahmen die Herbstdelegiertenversammlung stattfindet. 

Nur gab es 2020 coronabedingt keine Bundeskonferenz. Und nun?  

Das fragte sich auch der Sächsische Landesvorstand. Mit Blick auf die Regularien für Zusammenkünfte größerer Teilnehmergruppen, reifte der Gedanke, die Delegiertenversammlung kurzfristig in Leipzig zu organisieren. Und da die Delegierten aus dem gesamten Bundesgebiet anreisen sollten, bot es sich an, an den Tagen davor und danach noch mögliche Aktivitäten zum Zeitvertreib zu organisieren. Also eindeutig #keineKonferenz! Aber eine Delegiertenversammlung mit Rahmenprogramm. Schließlich wäre das eine tolle Möglichkeit, den Wirtschaftsstandort Leipzig ungefähr 200 Unternehmenden vorzustellen. 

Gesagt, getan. Mit nur knapp 3 Monaten Vorlauf, haben die WJ Sachsen unter Andreas Glöß als Konferenzdirektor wirklich Großes geleistet! Unter Einhaltung eines umfassenden Hygienekonzeptes fanden neben der Delegiertenversammlung spannende Unternehmensbesichtigungen, Trainings, Workshops und zwei wundervolle Abendveranstaltungen statt.

Wir sind den Organisatoren sehr dankbar, dass sie in diesen für solche Veranstaltungen schwierigen Zeiten den Mut gefunden haben, dieses Projekt kurzfristig umzusetzen. Vielen Dank an alle Unterstützende, Sponsoren, Coaches und vor allem an das Konferenzteam!  

Danke an Antje Dominiak, Stephanie Pudenz-Pech, Nadine Meier, Michael Walther, Falk Hoffmann, Raphael Mis, Ronny Pallasch, Peter Stange und Andreas Glöß! 

Ein besonderes Highlight und der absolute emotionale Höhepunkt der Veranstaltung war übrigens, als der Konferenzdirektor Andreas Glöß von seinem Team mit einer wunderbaren verbandsinternen Auszeichnung – der Goldenen Juniorennadel – überrascht wurde. 

Vielen Dank für diese schöne Prise WJ-Spirit, die uns alle hoffentlich noch eine Weile begleiten wird! Bleibt gesund, passt auf euch auf und macht weiter. 

Und wer jetzt neugierig auf eine dieser Konferenz ist: Wir WJ Dresden richten 2022 die Mitteldeutsche Regionalkonferenz aus. Weitere Informationen dazu gibts hier.  

Text: Caroline Grafe

Bild: Karoline Bünker